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Die Bilanz des „Airfield Race“ des Berliner Radsport Verbandes (BRV) im Rahmen der „VELO Berlin“ fällt nach seiner sechsten Auflage nach 2018, 2019, 2023, 2024 und 2025 positiv aus: „Ich bin sehr zufrieden. Der Berliner Radsport hat diese Bühne wieder eindrucksvoll nutzen können und das ,Airfield Race“ hat in seiner Entwicklung weitere Schritte nach vorn gemacht“, bilanzierte BRV-Präsident Claudiu Ciurea am Sonntag kurz vor dem Abschluss. 700 Starterinnen und Starter gingen an den beiden Wettkampftagen bei mehr als 30 Rennen auf die Strecken. Nach Rundstreckenrennen am ersten Tag stand der zweite Tag im Zeichen von Kriterium-Rennen – ein Trend, den der BRV wohl auch in Zukunft weiter bedienen möchte.

„Gerade bei den kühlen Temperaturen und teilweise Regen am Sonntag bin ich sehr positiv gestimmt vom Zuspruch. Vor allem immer mehr Jüngere finden den Weg zu uns – was sicher auch am jüngeren Publikum der Messe liegt“, sagte Ciurea. Rund 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für einen nahezu reibungslosen und unfallfreien Verlauf, bewährte und zuverlässige Partner wie die Zeitnehmer von ZPN Timing (www.zpn-timing.de) sowie der moderne Start-/Zielbogen samt Zielwagen mit LED-Technik (www.eurotechsports.com) sorgten für ein professionelles Ambiente. „Es war wieder nicht einfach, ist aber weiter in die richtige Richtung gelaufen – auch dank der Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport“, sagte Claudiu Ciurea.

Die Initiative „Grand Depart Allemagne 2029“ (www.granddepartallemagne.de) für einen Start der Tour de France im Jahr 2029 in Berlin nutze die Gelegenheit, um sich auf der Bühne des „Airfield Race“ im Rahmen der „VELO Berlin“ zu präsentieren. „Wir wollen mit dem Start einen Impuls für den Radsport setzen“, betonte Vorstand Dr. Thomas Hofmann, der eigens aus Leipzig angereist war. Nachdem die Kampagne sich zunächst auf Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt in Mitteldeutschland konzentriert hatte, ist inzwischen Berlin fester Bestandteil der Bewerbung. Auch der Slogan – „4 Bundesländer, eine Gastgeberegion“ – hat sich inzwischen angepasst. „Wir haben mit dem Berliner Radsport Verband einen Verbündeten gefunden und arbeiten gemeinsam an unserem Ziel“, sagte Dr. Thomas Hofmann. Claudiu Ciurea schätzt die Situation so ein: „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Man merkt an vielen Stellen, dass Berlin 2029 dabei sein soll und deshalb arbeiten wir gemeinsam am Erfolg. Aber natürlich sind noch einige Hürden aus dem Weg zu räumen“, sagte der 40-Jährige.

Auch die Bewerbung Berlin für die Olympischen Spiele 2026, 2040 oder 2044 nutzte das „Airfield Race“ als Bühne. Kaweh Niroomand, langjähriger Manager der BR Volleys und Sprecher der Berliner Profivereine und jetzt zentraler Beauftragter für die Olympiabewerbung, nutzte die Bühne und stellte die Kampagne „Berlin gewinnt mit Olympia“ (www.berlin-olympiabewerbung.de) vor. „Olympia wäre für Berlin ein riesiger Schub, nicht nur für den Radsport“, sagte Ciurea, der zusammen mit Niroomand und Hofmann beim U13-Rennen „die nächste Generation der potenziellen Olympia-Starter“ auf die Strecke schickte.

SAVE THE DATE: Im kommenden Jahr soll das „Airfield Race“ erneut im Rahmen der „VELO Berlin“ stattfinden. Vorläufiger Termin: 10./11. April 2027.