Erneut können wir eine positive Meldung in Sachen Berlin und Cyclocross verzeichnen. Beim Weltcupfinale im Cyclocross in Hoogerheide (Niederlande) am 25. Januar 2026 ging mit Valentin Hill (SVg. Zehlendorfer Eichhörnchen) im Juniorenrennen (U19) wieder ein Berliner für das deutsche Nationalteam an den Start. Neben den für die WM nominierten Alwin Beyer und Jan Prell (beide RSV 54 Venusberg) komplettierten neben Valentin Oskar Beyer (RSV 54 Venusberg) und Fabian Stimmel (RSC Cottbus) das deutsche Aufgebot.

Valentin Hill im Nationaltrikot in Hoogerheide
Das Rennen bildete den Saisonabschluss der Weltcupserie und diente vielen Athleten als letzte Standortbestimmung vor den Weltmeisterschaften in Hulst (30.01.–01.02.2026). Mit 55 Startern aus 17 Nationen dementsprechend stark und international war das Feld besetzt mit dem sich Valentin, der selbst nicht zum WM-Aufgebot gehört, auseinandersetzen musste.

Ein gutes Warmup ist essentiell beim Cross
Valentin musste aus der letzten Startreihe ins Rennen gehen und war früh in intensive Positionskämpfe verwickelt. In der 3. von 6 Runden kam es zudem zu einem Sturz, der ihn kurzzeitig zurückwarf. Trotz Startnachteil und Sturz fand Valentin zurück in den Rhythmus und fuhr am Ende auf einen soliden 47. Platz. Den Tagessieg holte Soren Bruyère Joumard (FRA) vor Patrik Pezzo Rosola (ITA) und Benjamin Noval Suarez (ESP). Für Valentin bleibt Hoogerheide damit ein wertvoller Härtetest auf internationalem Weltcup-Niveau und eine wichtige Erfahrung für die weitere Entwicklung.
Nick Kracik
