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Schon seit über 35 Jahren begeben sich die Radmarathonfahrer auf die Spuren des klassischen Straßenrennens „Rund um Berlin“. In diesem Jahr gab es dabei am 13. September erneut das Finale der Radmarathon-Serie von German Cycling, einer Serie die insgesamt 25 Veranstaltungen in ganz Deutschland umfasst.

Auch mit der Aufstockung auf 450 Starter waren wie im Vorjahr alle Startplätze ausgebucht! Die Beteiligung in diesem Jahr war sehr international, denn im Teilnehmerfeld waren insgesamt 18 Nationalitäten vertreten! Der Olympische Platz vor dem Olympiastadion bot erneut die imposante Kulisse für die Startvorbereitungen. Das Organisationsteam des Berliner Breitensports um Koordinator Alain Debrosse hatte die zügige Ausgabe der Startunterlagen, das Catering und die Startaufstellung souverän im Griff und so konnte BRV-Präsident Claudiu Ciurea pünktlich um 8 Uhr den Startschuss geben.

Auch beim Radmarathon gibt es eine Startnummernausgabe

Entsprechend der Vorgaben durch die Verkehrspolizei machten sich die Marathonis in kleineren Startgruppen nacheinander auf den Weg über Spandau und Staaken heraus aus der Stadt. Insgesamt 70 Helfer aus 13 Vereinen des BRV sowie vom RSV 93 KW, der die Station Königs Wusterhausen betreute, waren an der Durchführung des Berliner RTF-Jahreshöhepunkts beteiligt. Sie waren außer an Start und Ziel unterwegs an 4 Verpflegungsstellen (Börnicke, Hangelsberg, Königs Wusterhausen und Kleinmachnow) für die Starter da. Für die Erinnerungsfotos sorgte in bewährter Weise Thomas Hildebrandt.

Die 2026er Strecke von Rund um Berlin

Die Streckenlänge betrug diesmal 232 km, nachdem mehrere Anpassungen erforderlich waren. Nicht nur Erkner musste wieder umgangen werden, sondern auch noch die Rennstrecke des Radrennens „Rund um Strausberg“, eine Straßensperrung am Bahnhof Fangschleuse sowie eine Umleitung in Fürstenwalde gefahren werden. Aber das tat dem Spaß der Teilnehmer keinen Abbruch, ebenso wenig der bei etwa Kilometer 100 einsetzende Regen. Alle Starter wollten sich die Auszeichnung für die Finisher im Ziel abholen. Und so gab es viel Lob am Ziel, dass erneut das gute Zusammenspiel der Berliner Breitensportvereine bestätigte.

Die Verpflegungspunkte geben auch Gelegenheit einmal die Beine auszustrecken.

Und so ist diese Tour nicht nur der Jahreshöhepunkt der Berliner Radtourenfahrer geworden, sondern ist auch ohne Ergebnisliste ein Klassiker mit einem großem Ruf. Die RTF-Saison ist aber damit noch nicht zu ende gegangen! Am 26. September geht es noch von Bernau zum Oderbruch und zurück beim ESV Lok Schöneweide. Und ab Oktober warten wieder die Countrytourenfahrten im Gelände. Alles Infos gibt es auf den Seiten des BRV-Breitensports.

Startfotos von Thomas Hildebrandt

Fotos von Teilnehmer und Streckenfotograf Andreas Schmidt (BSV ADW)

Fotos vom Start/Zielort und von den Kontrollstellen

Video der „Hidden Nomads“

TV-Dokumentation zum Radrennen „Rund um Berlin“ von 1981